Samstag, 15. Mai 2010:
Die letzten Bilder aus der Karibik!
Freitag, 7. Mai 2010:
Nachdem die Sailing Week auf Antigua vorbei ist schließen wir uns dem allgemeinen Strom der Yachten an und verlassen die Insel um unsere neuen Gäste, Holger und Wofgang auf St. Martin abzuholen.
Mit der neuen Crew scheint auch endlich unser Mahi Mahi Bann gebrochen, auf dem Weg von St. Martin nach St. Eustatius geht uns ein kapitaler Fang an den Haken... Mehr dazu in der Bildershow!
Freitag, 30. April 2010:
Während der Woche wurde rund Antigua kräftig regattiert, mit allen Höhen und Tiefen: von spannenden Starts über packende Amwindkurse aber leider auch bis zum fatalen Crash war alles dabei...
Samstag, 24. April 2010:
Viel bewegt haben wir uns seit dem letzten update bisher nicht, zumindest nicht seglerisch: Nach wie vor liegen wir in English Harbour, die Classic Week ist vorbei und ab dem Wochenende beginnt
die 43. Ausgabe der Antigua Sailing Week...
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an der wir spontan auf der SY Escapada teilnehmen werden, die Océanis 42 von Andreas, den wir bereits im Mittelmeer kennengelernt haben und hier in Falmouth Harbour zufälligerweise
wiedergetriffen haben! Aufgrund des Vulkanausburchs sind auch seine Gäste in Europa steckengeblieben, weshalbt er auf der Suche nach zusätzlichen Crewmitgliedern war... so spielt manchmal das
Leben, ein schöner Zufall! In der nächsten Woche könnt ihr Euch also auf aktuelle Bilder aus dem Feld der Antigua Sailing Week freuen, bis dahin aber erstmal viel Spaß mit den Bilder unserer
letzten Tage rund um English Harbour...
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Samstag, 17. April 2010:
Bordfotograf Henning lief in den letzten Tagen erneut zu Höchstform auf, wodurch die Ereignisse der letzten Tage nahezu lückenlos mit Fotos dokumentiert wurden. Daher beim heutigen update wenig
Worte und viele Bilder... viel Spaß damit!
Sonntag, 11. April 2010:
Mit einem erneuten, abschließenden Besuch der Rodney Bay und unseres Leblings Restaurants „Jambe de bois“ segeln wir weiter nach Martinique. Ganz im Süden der Insel laufen wir in die große Lagune
von „Le Marin“ ein, einem der ganz großen Yachtzentren in der Karibik…
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Hunderte von Yachten liegen in der von Riffen umgebenen und dadurch extrem gut geschützten Lagune teilweise vor Anker, teilweise in Häfen. An Land findet man eine entsprechende Infrastruktur vor,
zahlreiche Yachtausrüster und Zubehörläden haben sich in dem kleinen Ort niedergelassen. In Folge dessen sollte man in der Bucht eigentlich auch eine rege Betriebsamkeit erwarten, was aber
überraschenderweise nicht der Fall ist. Eine gerade unheimliche Stille legt sich Abends über die Lagune, viele der Yachten scheinen hier geparkt zu sein, teilweise wohl bereits seit längerer
Zeit, wenn man sich den Zustand einiger Boote genauer ansieht. Im Hafen sieht es teilweise nicht viel besser aus. Auf unserem Hafenspaziergang entdecken wir auf den äußeren Liegeplätzen
zahlreiche Langfahrtsegler die wohl eher als Langzeitdauerlieger bezeichnet werden können. Hier zeigt sich die andere Seite der Fahrtenseglermedaille: Zahlreiche Fahrtenyachten machen den
Anschein hier schon seit über einem Jahr festzuliegen, darüber hinaus auch noch kaum gepflegt zu sein. Andere wiederum scheinen sich in nicht enden wollenden Reparaturen verfahren zu haben...für
einige der Kandidaten scheint hier wohl Endstation zu sein.
Allzu lange halten wir uns allerdings nicht in Le Marin auf, schließlich gibt es auf Martinique schöneres zu sehen als das trübe Wasser vor le Marin und abgewrackte Kähne. Wir segeln entlang der
Westküste Martinique’s in die schöne Anse d’Arlet wo wir zufällig Eric und Monicka von der SY Aroha wieder treffen. Wir hatten sie auf den Kanaren vor der Atlantiküberquerung kennengelernt, eine
schöne Überraschung! Wir verbringen einen netten Abend gemeinsam an Bord, bevor wir am nächsten Tag bereits weiter nach St. Pierre, in den Norden der Insel ziehen, die „Arohas“ bleiben noch etwas
in der Bucht und werden in 2 Tagen nachziehen.
Auf unserem Rundgang durch das schöne, kleine Städtchen St. Pierre besichtigen wir unter anderem das Stadtmuseum und einige Erinnerungsstätten des Vulkanausbruchs aus 1903. Damals wurde die
gesamte Stadt nach einem Vulkanausbruch von einer riesigen, glühend heißen Druckwelle ausgelöscht, rund 30.000 Menschen starben. Lediglich 2-3 Personen überlebten die Katastrophe, darunter ein
Häftling den die dicken Mauern seines Gefängnisses vor der erstickenden Luft bewahrten. Tatsächlich erhebt sich hinter der Stadt der riesige Vulkan bedrohlich in den Himmel, bzw. derzeit leider
in eine dicke Wolkendecke, leider zieht schlechtes Wetter auf… Unsere Autotour am nächsten Tag ist daher leider auch etwas enttäuschend. Zwar führen uns die gut ausgebauten Straßen Martiniques
durch atemberaubende Regenwaldlandschaften wie wir sie so bisher auf unserer Reise noch nicht erlebt haben, an einen Spaziergang durch das üppige grün oder gar an eine Wanderung ist bei dem Regen
allerdings leider nicht zu denken. Dennoch wird es eine schöne Rundfahrt, wir besichtigen eine Rumdistillerie in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint: Das Zuckerrohr wird hier noch von
Kolben zermahlen die von einer echten Dampfmaschine angetrieben wird, Nostalgie pur! Das eigentlich tolle daran ist dass man sogar in der gesamten Fabrik frei umher laufen kann und das ohne
Führer! Eine echt Rumdistillerie zum anfassen!
Nach der leicht verregneten Tour treffen wir Abends wieder an Bord ein, inzwischen ist auch wieder die SY Aroha eingetroffen, und so verbringen wir erneut einen netten, gemeinsamen Abend und
beschließen auch zusammen nach Dominica weiter zu segeln.
Nach einer recht windigen und schnellen Überfahrt treffen wir bei leider nach wie vor nicht allzu berauschendem Wetter auf Dominica ein. Leider verschlechtert sich das Wetter am darauffolgenden
Tag sogar noch, nun schüttet es wie aus Eimern… An einen Landgang, eine Tour auf dem Indian River oder gar eine Wanderung durch die spekatkuläre Landschaft Dominicas ist nicht zu denken… Der
Blick auf den Wetterbericht macht uns außerdem wenig Hoffnung: für den nächsten Tag ist weiterhin Regen angesagt. Laut Wetterkarte sind wir genau an einer Wetterscheide, gen Norden soll es schön
sein, ab Dominica aber leider Regnen…
Schweren Herzens und kurzentschlossen machen wir uns daher bereits noch am selben tag auf und Flüchten gen Norden in die Iles de Saintes vor Guadeloupe. Unsere Flucht ist leider erfolglos, der
Regen folgt uns und so erreichen wir die kleine Inselgruppe bei strömendem Regen. Den Rest des Tages verbringen wir daher unter Deck, schauen Filme und machen es uns gemütlich. Am nächsten Morgen
lächelt uns glücklicherweise wieder die Sonne entgegen, bis zum Nachmittag haben sich schließlich fast alle Wolken verzogen, hoffentlich bleibt das auch so in den nächsten Tagen, wenn wir
Guadloupe besuchen!
Ob uns das Wetter wohl gesonnen ist erfahrt ihr dann das nächste mal, bis dahin viel Spaß mit den Fotos und einen guten Start in die Woche, wünschen Henning und Christian!!
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Donnerstag, 01. April 2010:
April April, macht was er will! Als Aprilscherz hat sich inzwischen wieder der „Senior-Skip“, Henning an Bord von Big Bully eingefunden, in den letzten Tagen herrschter reger An- und
Abreiseverkehr. Zunächst waren wir aber hier im Logbuch noch auf Dominica…
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Wo wir auch, wie bereits angekündigt, eine Flussfahrt entlang des Indian River unternehmen. Vorbei an Moorhühnern, zahlreichen Krebsen und einer atemberaubenden Tour geht es zu Indian River Bush
Bar, wo wir uns nach einem kurzen Ausflug „per pedes“ in den Urwald einen erfrischenden Drink gönnen. Auf dem Rückweg sehen wir sogar noch zwei große Leguane sich auf den Bäumen in der Abendsonne
wärmen…
Nach diesem tollen Erlebnis geht es am nächsten Tag weiter mit Kurs auf Martinique, wo wir jedoch aus Zeitgründen erneut nur über Nacht bleiben. Wir entscheiden uns lieber dafür eine Insel
auszulassen um dafür auf St. Lucia noch einige Tage zu haben.
Gesagt getan, auf in die Rodney Bay nach St. Lucia! Nach einer schönen Überfahrt erreichen wir die große Bucht ganz im Norden St. Lucia’s gegen Spätnachmittag, gerade noch rechtzeitig um zum
Sundowner auf Pigeon Point, einem kleinen Berg am Rand der Rodney Bay zu sein. Leider werden wir aber kurz vor Sonnenuntergang von einem der äußerst unfreundlichen Wärter des Nationalparks von
der Burgruine runter geleitet, „we’re already closed“… trotz mehrfacher Bitte ist nichts zu machen, die 5 Minuten mehr gönnt uns der nette Herr leider nicht und so entgehen uns leider doch die
letzten Sonnenstrahlen des Tages. Selbst einige Einheimische haben wohl den „Karibischen Lifestyle“ noch nicht so ganz durchschaut. Unsere Stimmung lassen wir uns durch den Parkwächter allerdings
nicht vermiesen, schließlich steht uns ein delikates Dinner im „Jambes de bois“ bevor, der unserer Meinung nach urigsten und besten Kneipe/ Restaurant die wir bisher in der Karibik gefunden
haben!
Gut gesättigt geht es so am nächsten Tag in die Rodney Bay Marina, heute ist Landgang angesagt! 4 Leute der Crew machen sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf nach Castries bzw. Soufrière,
während Babsi und Christian im Hafengelände bleiben, einige Besorgungen erledigen und einen gemütlichen Nachmittag verbringen.
Nach dem Landtag geht es tags darauf wieder aufs Wasser, wir segeln entlang der Küste von St. Lucia bis zu den Pitons, wo wir einen kleinen Tauchstopp direkt am Fuße des „Grand Piton“ einlegen.
Gegen Spätnachmittag sind bereits alle Bojen zwischen den beiden Pitons belegt, so entscheiden wir uns noch am Abend weiter nach Vieux Fort zu gehen, wo am nächsten Tag auch bereits Tina und
Babsi wieder nach Hause fliegen…
Die nächsten 2 Tage verbringen wir komplett vor Vieux Fort, bringen Big Bully nach 2 Monaten Jugend-Crew wieder auf Vordermann, reinigen das Unterwasserschiff, putzen und polieren das Deck und
erledigen noch einige Besorgungen. Gegen Abend gibt es dann zur Belohnung für die getaene Arbeit reichlich Fisch vom großen Fischmarkt in Vieux Fort. Am einen Tag Tuna, am anderen Mahi-Mahi, so
frisch und lecker wie man ihn vielleicht nur in der Karibik bekommt!
Nachdem Ian, unser mittlerweile gut vertrauter Taxifahrer alle Crewmitglieder schließlich nach und nach zum Flughafen transportiert hat verbringt Christian noch eine Nacht allein an Bord, bevor
schließlich Henning wieder einfliegt. Zu zweit geht es nun wieder gen Norden, die ganze Strecke quasi wieder rückwärts: Über Martinique, Dominica und Guadeloupe nach Antigua, wo wir einige Wochen
stationär bleiben werden um die „Antigua’s Classic Week“ und die große, weltberühmte „Antigua’s Sailing Week“ mit zu erleben. Eines DER Highlights in der Karibik Saison!
Bis es soweit ist, könnt ihr euch mit den aktuellen Bildern noch ein wenig die Zeit vertreiben! Viel Spaß damit und ein schönes Osterwochenende, wünschen Henning und Christian auf Big Bully!
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Dienstag, 23. März 2010:
Auf dem Weg nach Antigua ist uns erneut das Fischerglück hold: zunächst haben wir einen Biss, der sich aber ungesehen wieder losreißen kann, beim zweiten ausrauschen der Angel surrt und zerrt es
so heftig wie bisher noch nie. Bis wir die Bremse festgezogen bekommen ist bereits fast die gesamte Spule abgewickelt. In der Ferne sehen wir bald darauf auch den Grund dafür: ein großer
Schwertfisch springt wild zappelnd aus dem Wasser und dreht sich dabei mehrfach um seine eigene Achse! Dieses beeindruckende Bild löst an Bord natürlich sofort Hochstimmung aus, unsere Angelsehne
ist diesen Belastungen allerdings leider nicht gewachsen: Nach einem sehr kurzen Kampf hat der Schwertfisch die Angelsehne durchgesägt und wieder in Freiheit. Wirklich enttäuscht sind wir aber
nicht, schließlich wäre dieser Fang wohl doch eine Nummer zu groß für uns gewesen! Bevor wir unser Ziel, die Deep Bay auf Antigua erreichen bekommen wir immerhin eine kleine Makrele an Bord, für
einen Happen Fisch am Abend ist also gesorgt!
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Unsere Tage auf Antigua verbringen wir abwechselnd in Jolly Harbour, besuchen von dort aus mit den öffentlichen Bussen den Markt in St. John’s, der Hauptstadt Antigua’s, in der Deep Bay,
erklimmen hier einen kleinen Felsen zum Sonnenuntergang bevor es weiter in den Süden Antigua’s, nach English Harbour geht. Dort bestaunen wir erneut die diversen Super-Mega-Yachten, besuchen das
Fort und erklimmen zum Sundowner Shirley’s Heights. Von dieser Anhöhe hat man einen traumhaften Blick über English und Falmouth Harbour, dazu gibt es lecker Rum-Punch von der Bar, anschließend
gönnen wir uns sogar noch ein opulentes Dinner im Restaurant bevor es gut gesättigt auf den abenteuerlichen Rückweg durch den Wald geht!
Bereits im Morgengrauen des nächsten Morgens brechen wir gen Guadeloupe auf, segeln in den Sonnenaufgang und erreichen Des Haies so bereits gegen Mittag. Wir verbringen einen gemütlichen
Nachmittag in dem kleinen, typisch französischen Örtchen und wandern ein Stück den „Rivière des Haies“ entlang in den Regenwald hinein. In der Nacht müssen wir uns leider von unserem 7.
Crewmitglied, Philipp bereits wieder verabschieden, um 3.30 Uhr Nachts setzen wir in an Land ab, für ihn geht es weiter nach Miami! Auch bei uns geht es nach einer ausführlichen Shopping Runde
und reichlich Baguette im Gepäck bereits wieder weiter, die Iles de Saintes und Dominica warten!
Bei teilweise sehr wechselhaften Segelbedingungen, einmal Wind aus Ost, einmal Wind aus West, einmal Starkwind, dann plötzlich wieder Flaute wird es ein recht sportlicher Törn mit viel Segel ein-
und ausrollen und auch einigen Motorstunden. Zum Sundowner erreichen wir aber schließlich die Iles de Saintes, die kleine Inselgruppe vor Guadeloupe.
Nach einer relativ windigen Nacht starten wir bei nach wie vor kräftigem Wind wieder los mit Kurs Dominica. Anfangs weht es noch mit angenehmen 25 Knoten, nur unter Genua machen wir so ordentlich
Fahrt und kommen gut voran, je näher wir jedoch Dominica kommen, desto stärker wird auch der Wind. Bei bis zu 37 Knoten Wind und stark gereffter Genua erreichen wir so ordentlich durchgeschüttelt
und naß gespritzt die „grüne Insel“, Dominica! Bereits weit außerhalb werden wir wieder von unseren „Freunden“, den Boatboys abgefangen… wir sind zurück in den West Indies!
Für morgen steht eine neuerliche Tour den Indian River hinauf an, außerdem wollen wir das hiesige Fort erkunden bevor es dann noch weiter südlich geht, über Martinique nach St. Lucia, wo dann
auch Henning bereits wieder an Bord kommt!
Das alles ist aber noch Zukunftsmusik, nun erstmal viel Spaß mit den Fotos und eine angenehme Restwoche! Viele Grüße aus der Karibik!
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Sonntag, 14. März 2010:
Nach zahlreichen An- und Abreisen, einem kompletten Crewwechsel und einer Nacht zu zehnt an Bord verabschieden wir uns mit einem abschließenden Besuch von Virgin Gorda wieder von den British
Virgin Islands und machen uns auf den Rückweg gen Westen, nach Nevis…
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Wie erwartet wird der Ritt gegen Wind und Welle recht sportlich, wir starten bei rund 16 Knoten und wechselhaftem Wetter. Der Wind baut sich über Nacht bis zu satten 25 Knoten auf und bringt auch
entsprechenden Seegang mit. So wird es eine relativ ungemütliche Nacht, in einer besonders großen Welle macht sogar die Aufhängung des Backofens schlapp, der Metallbolzen bricht glatt ab und der
Ofen hängt nun völlig schepps in der Aufhängung.
Gut durchgeschüttelt und entsprechend ermattet erreichen wir gegen Mittag unser Ziel, legen uns erstmal in eine abgeschiedene, ruhige Bucht und erholen uns von der Überfahrt, bevor es am nächsten
Tag nach Charlestown auf den Samstag Morgen Markt, zum shoppen und einklarieren geht. Nach einem netten Tag in der Stadt verholen wir uns zum Sundowner an den nahegelegenen Strand und finden uns
Abends in „Sunshine’s Home of D’ Killer Bee“ wieder, einer netten Strandbar am Fuße des großen Vulkans der Insel.
Im Laufe des Abends lernen wir in der kaum besuchten Bar einige locals und den Besitzer selbst kennen und haben eine Menge Spaß bei Banana-Rum und Carib Bier!
Voraussichtlich werden wir uns noch bis Dienstag auf Nevis herumtreiben, bevor es wieder weiter nach Antigua geht, diesmal wollen wir English Harbour mit Big Bully erkunden!
Soweit die Nachrichten für heute, euch einen guten Start in die Woche und viel Spaß mit den Fotos!
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Montag, 08. März 2010:
Lang lang ist es her dass wir das letzte mal von uns haben hören lassen, leider haben wir aber seit St. Lucia keinen vernünftigen Hotspot mehr finden können. Entweder waren sämtliche
Zugangspunkte sicherheitsaktiviert oder verfügten nicht über die nötige Bandbreit um die Website zu aktualisieren. Gute zwei Wochen sind inzwischen vergangen, derzeit befinden wir uns bereits auf
den British Virgin Islands! Viel Zeit in der eine Menge passiert ist, am besten knüpfen wir direkt an St. Lucia an…
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Nach unserer Wandertour auf den Gros Piton verabschieden wir uns standesgemäß in der urigen Kneipe Jambon de bois in der Rodney Bay von St. Lucia, und nehmen bei traumhaften Segelbedingungen Kurs
auf Martinique. Gegen Abend erreichen wir das schöne französische Eiland, stoppen aber aus Zeitmangel nur für eine Nacht und gehen am nächsten Tag direkt weiter nach Dominica, der nach eigener
Definition „natürlichsten Insel“ der Antillen.
Bereits auf der Anfahrt nach Dominica erweist sich diese Behauptung als gerechtfertigt. Die sehr bergige und dicht bewaldete Insel empfängt uns mit einem so satten grün wie wir es bisher kaum
erlebt haben. Die Berge steigen bereits dicht am Ufer steil an und bieten in der Abendsonne eine spektakuläre Kulisse! Genauso steil wie an Land fällt allerdings auch das Ufer unter Wasser ab,
Ankerplätze sind daher auf Dominica relativ rar. Genau genommen gibt es auf der gesamten Insel sogar nur einen einzigen sicheren Ankerplatz, vor der ehemaligen Hauptstadt Dominica’s, Portsmouth,
wo es daher auch uns hin verschlägt. Die Tage auf Dominica verbringen wir mit organisierten Inseltouren, „tuckern“ am einen Tag mit einem der Boatboys den Indian River hinauf, einem spektakulären
Flussbett der sich durch dichte Mangroven und tropischen Regenwald schlängelt. Nach einem ausgelassenen Barbecue Abend gemeinsam mit unseren Bekannten der SY Taras in einer Kneipe am Strand
verschieben wir unsere Autotour über die Insel auf unseren dritten Tag auf Dominica, um diese auch vollkommen genießen zu können. Auf der langen und erlebnisreichen Tour fahren wir zunächst in
die Berge Dominica’s, unternehmen eine kurze Wanderung, baden in warmen Quellen und erfrischen uns an den „Spanish Falls“, zwei schönen Wasserfällen mitten im Urwald. Nach einem stärkenden
„Lunchbreak“ im River Rush Resort, einem Urlaubsparadies für individualisten, ebenfalls mitten im Regenwald gelegen, geht es über das „Carib Territory“, einem der letzten Areale in der Karibik wo
ausschließlich die ursprünglichen Bewohner der Antillen, die Kariben leben drüfen. Zum Sundowner erreichen wir schließlich noch den „Red Rock Haven“, ein Küstenabschnitt der durch
Lehmablagerungen rötlich gefärbt ist und in der Abendsonne ein beeindruckendes Bild abgibt. Bis wir wieder an Bord sind ist es bereits wieder Dunkel, und schon bald fallen wir erschöpft vom Tag
und dem Erlebten in die Kojen um fit für die bevorstehende Überfahrt über Gouadeloupe nach Antigua.
Aus Zeitmangel stoppen wir erneut nur kurz zum Lunch in den Iles de Saintes, einer schönen Inselgruppe vor Guadeloupe und verbringen auch auf Guadeloupe selbst nur für eine Nacht. Einen kurzen
Abstecher An Land können wir uns dennoch nicht verkneifen, die frischen Baguette und Croissants locken uns doch zu sehr! Erstaunt sind wir über den plötzlichen Wandel der Szenerie, zwei Inseln
zurück, auf St. Lucia, steht man noch in echten Westindischen Dörfern mit Wellblech- und Holzhütten, auf Gouadeloupt steht man dann plötzlich mitten in Europa, mit Betonhäusern und Bürgersteigen,
plötzlich bezahlt man wieder in Euro und alles redet französisch… so nahe liegen die unterschiedlichen Welten wohl selten zusammen!
Auf den „Kulturschock“ der französischen Inseln setzt aber Antigua sogar noch einen drauf: Wir erreichen Antigua in „Jolly Harbour“, einer sehr großen, luxuriösen Marina auf höchstem Niveau, mit
Bootsanlegestellen vor schicken Villen und einem riesigen amerikanisch geprägten Supermarkt in dem uns erstmal die Kinnlade herunterfällt: Meterlange Kühlregale mit einem extrem umfangreichen
Angebot lassen das Einkaufen plötzlich zu einem größeren Projekt werden. Nach dem relativ spärlichen Angebot auf den südlicheren Karibikinseln sind wir von der Fülle des Angebots regelrecht
erschlagen und können uns kaum entscheiden was wir denn nun als erstes nehmen sollen, und entscheiden uns schließlich erstmal für paniertes Chicken von der Fertigtheke um den ersten Hunger zu
stillen. Für den nächsten Tag auf Antigua mieten wir uns ein Auto um die Insel in der recht knappen Zeit möglichst gut kennen zu lernen. Über den großen Markt in St, John, der Hauptstadt Antiguas
geht es in den Süden der Insel, zum berühmten English Harbour, der Segelmetropole der Karibik. In diesem geschichtsträchtigen Hafen liegen die Megayachten dicht nebeneinander, wir zählen
mindestens 30 Yachten von über 100 Fuß länge!! Nach einem ausführlichen Spaziergang durch das Hafenareal, einem Museumsbesuch und der Burgbesichtigung versuchen wir noch einige andere
Sehenswürdigkeiten der Insel zu erreichen, scheitern aber an der extrem schlechten Beschilderung. Am Nachmittag düsen wir daher direkt weiter zum Flughafen, wo wir Eva und Stephan abholen,
gemeinsam soll es weiter gehen, über Nevis und St. Kitts weiter zu den British Virgin Islands!
Gesagt getan, nach einem weiteren umfangreichen Einkauf im Monster Supermarkt laufen wir aus Jolly Harbour aus und verbringen noch eine Nacht in der traumhaft schönen „Deep Bay“ im Norden
Antiguas, bevor es direkt auf Kurs Nevis geht.
Auf der Überfahrt zu der mehr oder weniger Kreisrunden Insel haben wir das erste mal auf der gesamten Reise wirkliches Anglerglück! Zunächst ziehen wir einen bereits recht stattlichen Barracuda
raus, lassen diesen aber frei, aus Angst vor Ciguatera, einem Nervengift das diese Riffjäger leider relativ häufig in sich tragen. Als die Angel aber das zweite mal ausrauscht und eingeholt wird
herrscht Hochstimmung an Bord, wir haben mal wieder einen Mahi Mahi am Köder und schaffen es diesmal sogar den delikaten Fisch an Bord zu wuppen! Der Bann ist gebrochen! Sofort schmeißen wir den
Köder wieder über Bord, „wo ein Mahi Mahi ist gibt es auch einen zweiten!“, fangen aber am späten Nachmittag leider nur nochmal einen Barracuda, der dafür aber riesig ist, der bisher größte Biß
an der Angel! Glücklicherweise bekommen wir das kämpferische Tier aber relativ unbeschadet und lebendig vom Haken. Kurz vor Dunkelheit erreichen wir Nevis und genießen nach einem tollen Segeltag
ein schmackhaftes Mahi Mahi Dinner am Grill! Beim Frühstück am nächsten Morgen bekommen wir Besuch von der Port Police die unsere Klarierungspapiere von Nevis sehen wollen, die wir ihnen
natürlich noch nicht präsentieren können… Sie schicken unsdaher unverzüglich an Land wo wir die vorgeschriebenen Behördengänge erledigen müssen, was wir uns eigentlich aufgrund unseres nur sehr
kurzen 1 Tages Stopp sparen wollten. Der Bummel durch Charlestown fällt daher etwas länger aus, was uns aber dennoch nicht hindert uns am örtlichen Markt reichlich mit frischen Früchten, Obst und
Gemüse einzudecken.
Gegen Nachmittag ziehen wir auch bereits weiter zur Nachbarinsel St. Kitts, von wo aus wir uns nach einem kurzen Badestopp gegen Abend in Richtung Tortola, British Virgin Islands aufmachen.
Die Überfahrt in die BVIs verläuft hervorragend, Anfangs dümpeln wir noch bei sehr wenig Wind zwischen den Inseln umher, gegen 21 Uhr stabilisieren sich aber die Bedingungen und wir rauschen mit
voll ausgestellten Segeln unter Sternenhimmel gen Westen, so sollte jede Nachtfahrt aussehen!
Gegen Mittag am nächsten Tag erreichen wir schließlich die „Badewanne der Karibik“, die British Virgin Islands. Das Revier um die Jungferninseln zeichnet sich durch moderate Winde, extrem viele
Ankerbuchten, dadurch kurze Distanzen und ruhige See aufgrund vieler vorgelagerter Inseln aus, ein Paradies also für Urlaubs-, Familien- und Chartersegler die es gerne gemütlich haben! Diese
paradiesischen Zustände sind in der Tat sehr angenehm, ziehen aber auch dementsprechend viele Leute nach sich, die Kehrseite der Medaille… In den meisten Buchten sind bereits Bojen ausgelegt für
die man 25 US $ berappen muss, so sind zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: es passen mehr Yachten in die Bucht, und es kann ordentlich Geld verdient werden, aber so ist das nun
einmal…
Unbeeindruckt von der Masse an Yachten genießen wir das Badewannen feeling und haben endlich perfekte Bedingungen um ein lang geplantes Vorhaben in die Tat umzusetzen: Wakeboarden neben Big
Bully! Wir wollten es schon oft versuchen, hatten aber bislang nie die perfekten Bedingungen, sprich wenig Wind und möglichst glatte See! Das haben wir nun, also packen wir das Kiteboard aus und
geben Gas! Von Anfang an ist uns klar, wenn es klappt, dann nur aus voller Fahrt, die Beschleunigung von Big Bully ist nicht kräftig genug um einen Wasserstart zu ermöglichen. Also öffnen wir den
seitlichen Einstieg in der Seereeling und springen aus voller Fahrt ins Wasser… Beim ersten mal ergibt das natürlich nur eine satte „Arschbombe“ und sonst nicht, beim zweiten mal verkantet das
Brett und schneidet unter, beim dritten Versuch entgleitet uns gleich das Board und Markus muss hinterherspringen… Beim vierten Versuch haben wir aber langsam den Dreh raus, Markus lässt sich
behutsam mit dem Board an den Füßen aufs Wasser ab, bekommt dann das Tau gereicht und löst sich schließlich von der Bordwand und gleitet noch etwas wacklig, aber immer kontrollierter neben Big
Bully dahin, es klappt also tatsächlich!!! Das ganze ist natürlich ein riesen Spaß, auch wenn es aufgrund der sehr langsam Fahrt voraus extrem Kraftraubend ist und daher immer nur relativ kurze
Fahrten zulässt. Spaß bringt es trotzdem!
Neben dem Wakreboardspaß fahren wir langsam Bucht für Bucht ab und entdecken so die British Virgin Islands. Besonderes Highlight ist hier wieder mal ein Sandhaufen im Meer, Sandy Cay. Die kleine
Insel ist natürlich unbewohnt und nur mit einigen Palmen und Sträuchern bewachsen, also perfekt geeignet um mal wieder das Robinson Cruisoe Gefühl zu erleben!
So sehr Sandy Cay also dem allgemein bekannten Karibik Klischee nachkommt, so wenig tut dies das Wetter derzeit. Völlig untypisch für die Jahreszeit haben wir nun bereits seit zwei Tagen völlig
bewölkten Himmel, es ist mit rund 24 Grad verhältnismäßig kalt und regnet teilweise in Strömen! Aber auch das nehmen wir sportlich, so hat schließlich die Karibik selten jemand erlebt, außerdem
soll sich das Wetter bereits schon bald wieder bessern!
Soweit also die News aus der Karibik, nun seid ihr wieder auf dem aktuellen Stand und wir hoffen in nächster Zeit die Website wieder häufiger pflegen zu können! An dieser Stelle kommen nun
normalerweise die Bilder, leider ist uns nun auch noch der Wlan Verstärker kaputt gegangen, ein umfangreicher Bilder upload ist daher momentan leider nicht möglich... Wir werden die Fotos
baldmöglichst nachreichen!!
Viele Grüße von „der jungen Big Bully Crew“!
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Kommentare: 5
Babsi (Samstag, 15 Mai 2010 15:07)
Hallo an die Crew!
Chris...WAHNSINN eure Bilder, Fänge, Sundowner,... TRAUMHAFT!
Ich wünsche euch eine gute Überfahrt! Take care!
Alles Liebe, Babsi
Juli (Samstag, 15 Mai 2010 22:09)
Good luck and good winds!! In Gedanken segle ich mit über den Ozean... Bis bald!
Jessie Mannefeld (Samstag, 15 Mai 2010 22:18)
WOW, Holger! Aus welchem Kiosk habt Ihr denn die Postkartenfotos her? haha* Echt TRAUMHAFT schöne Bilder! Ob Du jemals wiederkommst...
Wir denken immerzu an Dich. Viel Spaß noch und passt auf Euch auf!
Liebe Grüße aus dem verregneten Osnabrück. Jess &Tino
Heidi und Martin (Sonntag, 16 Mai 2010 15:59)
Wir wünschen eine gute Überfahrt mit hoffentlich bestem Wind passt auf euch auf alles Gute
liebe Grüße aus dam heute leicht sonnigen Neu-Ulm
Heidi und Martin
Tina (Montag, 17 Mai 2010 22:09)
Kann mich nur anschließen - TRAUMHAFT eure Bilder! Wünsch euch eine gute Überfahrt bei hoffentlich besten Bedingungen. Alles Gute!
Liebe Grüße, Tina